Windkanal

Moto Guzzi war der erste Hersteller mit eigenem Windkanal, um die aerodynamischen Eigenschaften seiner Motorräder zu optimieren. Simulierte Hochgeschwindigkeitstests halfen den Ingenieuren, die ultimative Form für die Verkleidungsteile der Rennmaschinen zu finden. Bei anschließenden Testfahrten zeigte sich der Erfolg: Dank des deutlich reduzierten Luftwiderstands erreichten die Motorräder eine enorme Geschwindigkeit. Weitere Windkanal-Versuche mit aufgesessenem Fahrer brachten wertvolle Erkenntnisse über die aerodynamische Wechselwirkung zwischen dem Piloten einerseits und der Formgestaltung der Verkleidung andererseits. Schließlich wurde der Fahrer in das aerodynamische Gesamtkonzept integriert.

 

Am Ende der Windkanal-Testreihen hatte man jeder Maschine optimale aerodynamische Eigenschaften spendiert. Und jeder Fahrer wusste, wie er durch gezielte Änderung seiner Sitzposition die jeweils maximale Geschwindigkeit herausholen konnte.