Moto Guzzi Open House 2014

Dix-mille aficionados en fête ont envahi mandello lors du week-end consacré à la passion pour Moto Guzzi.

WERKSBESICHTIGUNG UND BESUCH DES HISTORISCHEN MUSEUMS, MOTORRAD-TESTFAHRTEN UND MOTO GUZZI SHOPPING AM HISTORISCHEN WERKSGELÄNDE AM UFER DES COMER SEES

Mandello del Lario, 14. September 2014 – Zehntausend Moto Guzzi Fans kamen nach Mandello del Lario, um den unsterblichen Charme einer der ruhmreichsten Motorradmarken der Welt zu feiern und über 8.000 Menschen besuchten das Werk und das historische Museum. Beim traditionellen Moto Guzzi Open House Wochenende, das jedes Jahr im September Biker und Fans anlockt, konnte der Erfolg des Vorjahres auch dank des Wetters, das die natürliche Schönheit des Sees im Spätsommer zur Geltung brachte, übertroffen werden. Den Besuchern wurde Gelegenheit geboten, die jüngsten Neuzugänge in die Familie der Adler-Marke zu bewundern, von der luxuriösen California 1400 bis zur jungen, wendigen V7 in den 3 Varianten: Racer, Stone und Special.

Die ersten Biker trafen am Freitag vormittag ein, aber der Großteil der zum Feiern aufgelegten „Armee“ auf 2 Rädern hielt am Samstag friedlich Einzug in Mandello, wo sich an die 4.000 Besucher am Eingang zum historischen Werksgelände in der Via Parodi einfanden. Das war ein außergewöhnlicher Zustrom, der sich heute wiederholte. Insgesamt kamen knapp über 8.000 Besucher, einschließlich eines Konvois, der vom Concept Store Motoplex der Piaggio-Gruppe in Mantua anreiste, sowie Fans, die von Guzzi Händlern in Syrakus, Lucca, Mailand und Bari die Reise nach Mandello antraten.

Die am häufigsten besuchten Orte waren das Historische Museum (das über 150 Motorräder beherbergt, von der originalen GP über die MGS01 bis zur ersten Normale aus 1921), die Montagelinien, wo die Moto Guzzis für alle Märkte der Welt entstehen, und der stets reizvolle Windkanal.
Die Straßentests, die großen Anklang fanden, boten über 500 Gästen die Möglichkeit, die letzten Neuzugänge in die Familie des italienischen Herstellers zu fahren: von den drei Ausführungen der „kleinen“ V7 bis zur California 1400, dem Flaggschiff, die mit dem größten, jemals in Europa produzierten V-Twin-Motor angetrieben wird, nicht zu vergessen das großartige Stelvio Touring Bike und die temperamentvolle Griso 1200.

Der Custom-Bereich war bei den Fans ziemlich beliebt. Dort konnten sie die edelsten „Specials“ bewundern, die basierend auf kleinen und großen Blöcken von einigen der weltweit berühmtesten Geschäfte für „Sonderanfertigungen“ RossoPuro, South Garage, Millepercento und Radical Guzzi kreiert wurden. Miguel Galluzzi, der argentinische Designer, der „Vater“ der jüngsten California 1400, war gerne bereit, mit einigen der geschicktesten Customiser Zeit zu verbringen. Er reiste extra zu diesem Zweck aus Pasadena, Kalifornien an, wo er das Piaggio Advanced Design Center leitet, der Ort, wo zusammen mit Moto Guzzi, viele der Markenfahrzeuge der Piaggio-Gruppe entworfen und kreiert werden.

Das Moto Guzzi Werk in Mandello zählt zu den symbolträchtigen Orten in der italienischen Motorradgeschichte und zu den berühmtesten der Welt. Seit 1921, dem Gründungsjahr des Unternehmens, werden hier ohne Unterbrechung Moto Guzzis gebaut. Es ist ein Ort mit einem großen Erbe, der die industrielle Entwicklung in Italien und die weltweite Etablierung der Adler-Marke, eine der von Bikern auf jedem Kontinent beliebtesten Marken, begleitet hat. Legendäre Modelle, wie die Falcone, die Galletto, die V7 Serie, die Le Mans und Imola Supersportler, bis zu den modernen top aktuellen und technisch hochentwickelten V7 und California 1400 Modellen, alle stammen von dort. Und hier entstanden auch die Moto Guzzis für den Rennsport, die die glorreichen Jahre im Motorradsport dominierten und 15 Meisterschaftstitel (8 Fahrer- und 7 Konstrukteurstitel) bei den Motorrad GPs holten.